Mittwoch, 1. Juli 2015

Bonjour

... und will­kom­men! Als Dol­met­scher­in und Über­setz­er­in mit den Schwer­punkten Wirt­schaft, Po­li­tik, Kultur und Soziales arbeite ich in Berlin, Paris und dort, wo Sie mich brauchen. Hier schreibe ich (ver­all­ge­mei­nert) über den Be­rufs­all­tag.

Caroline Elias, +49(0)172 499 8902
Derzeit am besten mobil erreichbar!
Ich biete an:
— bilaterales DOLMETSCHEN DE ⇆ FR und aus dem Englischen mit den Schwerpunkten Poli­tik, Medien, Wirtschaft und Handel, Luxusgüter, Bildung und Soziales, EU-Se­mi­na­re, Kino-, Film- und Kul­tur­­wirt­­schaft, deutsch-französische Be­zie­hun­gen und Lan­des­kun­de, (In­nen-)Ar­chi­tek­­tur und Ur­ba­nis­mus, Li­te­ra­tur, Ge­schich­te Berlins und der DDR, Afrika (Wirt­schaft und Soziales)
ÜBERSETZEN ins Deutsche, z.B. Dreh­buch, Filmförderantrag, Katalog, Korrespondenz
— bei Konferenz, Filmdreh, Verhandlung usw.
— für Politiker (*), Wissenschaftler, Fir­men- und Pri­vat­kun­den, Filmmitarbeiter usw.
ZUSAMMENSTELLUNG von Kollegenteams

Ich berate persönlich per Telefon oder Mail, denn jede Anfrage ist anders, jedes Thema besonders, kurz: Ihre Gäste und Kunden haben den besten Service verdient für das von Ihnen gezahlte Honorar, das bei uns Freiberuflerin fast ausschließlich in die Arbeit fließt (da wir Marketing, Verwaltung und Management selbst machen und die Grundkosten gering halten).

Außerdem bin ich versiert in den Bereichen:

— Synchronbücher für Dokumentarfilm, Untertitel, Übertitel (Theater)
— Audio­des­krip­tion für Sehbehinderte bzw. Untertitel für Hör­­geschädigt­e, Er­stel­lung und Lek­to­rat, in Zusammenarbeit mit einer langjährigen Regieassistentin
 — Texten, Rewriting und Recherche (Themen auf Anfrage). Als Autorin/Koautorin war ich bislang namentlich an vier Büchern beteiligt.


Hier, zu welchen Inhalten ich 2014 aktiv war plus einige Referenzen.
Gerne erstelle ich ein kostenfreies Angebot! Über caroline[at]adazylla.de und mobil können Sie mich erreichen. Unabhängige Dolmetscher, keine Makler oder Agentur! Réseau d'interprètes indépendants, pas d'agence ! Paris, Berlin, Französisch, Deutsch, simultan, Konferenz, VIPs, Untertitel, Begleitdolmetschen, simultan, synchron, konsekutiv, conférence, français, allemand, Hambourg, Cologne, Munich, Paris, interprète de conférence et d'accompagnement, chuchotage, Drehbuchübersetzung, traduction de scénario.
(*) und selbstverständlich jeweils auch die -innen!
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Foto: Friederike Elias

Montag, 29. Juni 2015

Fingerübungen

Will­kom­men auf den Blog­sei­ten ei­ner Sprach­ar­bei­ter­in. Hier den­ke ich da­rü­ber nach, was wir als Kon­fe­renz­dol­met­scher und Über­setzer so machen, na­tür­lich stets un­ter Wah­rung dienst­li­cher Geheimnisse. Heute: Vertragsverhandlung.

Blick durch eine regennasse Autoscheibe auf einen Fahrübungsparcours
Nicht nur die Fahrbahn ist nass
Das Gespräch über einen mög­li­chen Einsatz gerät ins Stocken, als ich mich ver­plap­pe­re. Es geht um einen Dol­metsch­ein­satz bei einer Fahr­schu­lung. Dummerweise ist mir raus­ge­rutscht, dass ich keinen Füh­rer­schein ha­be. (Die Augen sind zu schlecht.) Eine Pause tritt ein. Dann die Eingebung: "Raten Sie mal, wer meine letzten Kunden wa­ren!"

Die Pause dauert an. Ich spreche weiter: "Da waren zum Beispiel der Chirurg in der Neonatologie oder der Mann, der wegen Totschlags vor Gericht stand. — Zum Glück brauche ich keine praktischen Übungen, um zu dolmetschen.“

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Foto: C.E.

Sonntag, 28. Juni 2015

Start!

Will­kom­men auf den Sei­ten mei­nes di­gi­ta­len Ar­­beits­­ta­­ge­­bu­ches. Ich bin Dol­met­sche­rin und Über­set­ze­rin und ar­bei­te in Pa­ris, Ber­lin, Mün­chen und dort, wo Sie mich brau­chen.

Sonn­tag am Ka­nal, über­all in Ber­lin fin­den Kunst- und Kul­tur­fes­ti­vals statt, zwi­schen­durch ge­nie­ßen vie­le Ein­woh­ner und Be­su­cher die Na­tur in­mit­ten der Stadt.

Und ei­ner der Be­woh­ner der Stadt sieht ganz be­son­ders nach Auf­bruch aus.

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Fotoreihe: C.E.

Freitag, 26. Juni 2015

In Arbeit (47)

Bonjour und guten Tag! Interessieren Sie sich für Dolmetschen und Übersetzen? Dann sind Sie hier auf meinen digitalen Tagebuchseiten goldrichtig. Heute schauen wir mal wieder auf den Schreibtisch.

Europa: Versicherungsgesellschaft gegen Feuer und Unfälle
Eine anstrengende Woche geht zu Ende. Die Eu­ro­pa­po­li­tik hält alle weiter auf Trab, mein Wissen in Sachen Volks­wirt­schaft hat im letzten Jahrzehnt solide Grundlagen bekommen. Da­her sortiere ich den Bücherschrank um. Auch von dem, was Be­triebs­wir­te so beschäftigt, durfte ich viel erfahren, nicht zu­letzt Dank einiger Han­dels­de­le­ga­tio­nen.

Daher gilt es, Unterlagen auszusortieren und den spannenden Teil davon ab­zu­hef­ten. Denn nach dem Einsatz ist immer auch vor dem Einsatz. Die Arbeit im Bereich Medien geht ebenfalls weiter, ich stecke zwischen Vorbereitung des einen Drehs und "Transkriptions-Ü" (Übersetzung statt Transkription) von Interviews des an­de­ren. Für drei Kon­fe­ren­zen darf ich ferner Kosten­vor­an­schlä­ge erstellen.

Umlaufakte Ministerium plus Kopfhörer einer mobilen Dolmetschanlage
Wiedervorlage
Bestehende Lexiken zu den Themen Ar­chi­tek­tur und Au­to­de­sign/Fahrschulung darf ich auch überarbeiten.

Auf der Leseliste stehen ferner:
— Bildungspolitik und Bil­dungs­aus­ga­ben in Europa
— Das neue Wachstum: Qua­li­tät statt Quantität
— So­zial­po­li­tik
sowie
— Ho­mo­se­xua­li­tät und Rechts­ex­tre­mismus in Frankreich

... das wird im Grunde der erste Termin zu den Wahlen von 2017 sein!

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Fotos: C.E. (Archiv)

Donnerstag, 25. Juni 2015

Gaspard

Bonjour, guten Tag! Hier bloggt eine Dol­met­scher­in aus Berlin, Paris, Schwerin und von dort, wo Sie mich brauchen! Aus­spra­che ist die halbe Miete, und gestern waren wir feiern.

sehr überraschte junge Katze
Katze in der Nacht
Erst Filmpremiere, dann folgt eine kleine Party. Plötzlich ist es spät geworden. Also bringe ich eine französische Freun­din nach Hause, die drei U-Bahn-Stationen von mir entfernt wohnt, da sie ein bisschen zu viel getrunken hat. Als wir die Wohnung aufschließen, bin ich schon vorgewarnt, dass direkt hinter der Tür ein Katerchen wartet.

Sie stellt uns einander vor, das dunkelgraugestreifte Wesen heißt Gaspard und wohnt erst seit kurzem bei ihr. Ich sage Hallo, er nimmt Schupperkontakt auf, ich spreche ihn an, den kleinen Gaspard de la nuit. Darauf die französische Freundin: "Nicht Gaspard, sondern Gas­pard! Wie Gaspard David Friedrich."

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Merci beaucoup à Mandy Ahlendorf,
ahlendorf communication, fürs Foto

Mittwoch, 24. Juni 2015

The English!

Hallo! Sie le­sen in ei­nem Ar­beits­ta­ge­buch aus Paris, Berlin ... oder Templin. Ich bin Fran­zö­sisch­dol­met­scher­in mit den Schwer­punk­ten Po­li­tik, Wirt­schaft, Ge­sell­schaft und Kul­tur. Heute, passend zur Tagesaktualität, sind wir mal very british.

Der Kongress reist ... aufs Land. Hier ist alles elegant und schick, kurz: Mit viel Understatement wählt man die beste Qualität und macht nicht viele Worte dabei. Pars pro toto kann ich vielleicht die Fortbewegungsmittel nennen. Für einen klei­nen Ausflug innerhalb der Landpartie sind Busse notwendig, aber nicht ir­gend­wel­che.

Hotel in der Schorfheide
Uns holen elegante Busse mit gehobener Innenausstattung ab, die wie zu groß geratene Li­mou­sinen anmuten. Wir sind im Kongresshotel am Döllnsee ein­quar­tiert; neben einem wun­der­ba­ren Kongressbereich bietet das Haus auch viel Historie: Es ist das ehe­ma­lige Gäs­te­haus von "Carinhall", der Jagd­re­si­denz von Göring, aus dem später die Gästeresidenz der DDR wurde.

Nach einem Kilometer Schwimmen (für mich) und Frühstück geht's also eines mor­gens zu einem Außeneinsatz. Die Buslimousinen warten vor dem efeu­um­ran­de­ten Eingang. Da­ne­ben steht ein Widder und sieht uns mit Langmut beim Warten zu. Ist Langmut ty­pisch für Widder? Man sagt ihm eher Ausdauer und Dickköpfigkeit nach.

Also ist sicher vom Widder beeinflusst, was ich jetzt schreibe. Jemand vom Orga­ni­sa­tionsteam kommt in unseren Bus, einen von mehreren, hier sitzen 'meine' Fran­zo­sen und ich mit Spaniern und einigen versprengten Briten zusammen, und macht auf Englisch eine Ansage. Naja, auf BSE, auf Einfachenglisch, das ich für gut ver­ständ­lich halte, in solchen Situationen macht es mir nichts aus.

Dann verdolmetsche ich die Infos für die Franzosen, mein Spanischkollege, mit dem ich übrigens auch Englisch spreche, informiert seine Leute.

Darauf einer der Briten: "For the English!"

So knapp (vier Silben!) und elegant habe ich noch keine Kritik an Globish gehört!

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Foto: C.E.

Dienstag, 23. Juni 2015

Museum der Wörter: 10

Hallo, hier bloggt eine Spracharbeiterin. Ab und zu erinnere ich an Begriffe, die wir den jüngeren Generationen erklären müssen. Heute: Eine ganze Story in nur drei Wörtern.
            
          S
trohwitwe, Kebskerl, Wechselbalg.

   

Für Kebskerl ist das hier der erste Nachweis im Internet überhaupt — so Google. Es ist die männliche Entsprechung zu Kebse.
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Idee: H.F.

Montag, 22. Juni 2015

\syʁ.te\

Bonjour, bienvenue, welcome ...! Was mich als Dolmetscherin und Übersetzerin so umtreibt, lesen Sie hier. Außerdem denke ich über das Arbeitsmaterial nach.

Ohne Urheberangabe
Irgendwann im 20. Jahrhundert wurde der zi­vil­recht­li­che Begriff für Sicherheit, la sûreté, im allgemeinen Sprachgebrauch durch den mi­li­tä­ri­schen Begriff ersetzt, la sécurité, der heute alle Diskussionen dominiert.

Das zivile sûreté ist durch­aus noch bei der für Sicherheit sorgenden Polizei und der Sicherheit des Staates übrig­geblieben, police de sûreté, police chargée de la sûreté de l’Etat. Zwischen 1944 und 1966 hieß die französische Polizei la Sûreté nationale.

Sie heißt heute po­lice nationale. Nur wann genau diese Ver­schie­bung geschehen ist, kann ich nicht sagen, dafür bin ich zu jung. Vielleicht weiß eine Leserin/ein Leser mehr?

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Illustration: Webfund
Si la publication de cette image dérange son
créateur, je la supprime sans problèmes.