Freitag, 31. Juli 2015

Bonjour

... und will­kom­men! Als Dol­met­scher­in und Über­setz­er­in mit den Schwer­punkten Wirt­schaft, Po­li­tik, Kultur und Soziales arbeite ich in Berlin, Paris und dort, wo Sie mich brauchen. Hier schreibe ich (ver­all­ge­mei­nert) über den Be­rufs­all­tag.

Caroline Elias, +49(0)172 499 8902
Derzeit am besten mobil erreichbar!
Ich biete an:
— bilaterales DOLMETSCHEN DE ⇆ FR und aus dem Englischen mit den Schwerpunkten Poli­tik, Medien, Wirtschaft und Handel, Luxusgüter, Bildung und Soziales, EU-Se­mi­na­re, Kino-, Film- und Kul­tur­­wirt­­schaft, deutsch-französische Be­zie­hun­gen und Lan­des­kun­de, (In­nen-)Ar­chi­tek­­tur und Ur­ba­nis­mus, Li­te­ra­tur, Ge­schich­te Berlins und der DDR, Afrika (Wirt­schaft und Soziales)
ÜBERSETZEN ins Deutsche, z.B. Dreh­buch, Filmförderantrag, Katalog, Korrespondenz
— bei Konferenz, Filmdreh, Verhandlung usw.
— für Politiker (*), Wissenschaftler, Fir­men- und Pri­vat­kun­den, Filmmitarbeiter usw.
ZUSAMMENSTELLUNG von Kollegenteams

Ich berate persönlich per Telefon oder Mail, denn jede Anfrage ist anders, jedes Thema besonders, kurz: Ihre Gäste und Kunden haben den besten Service verdient für das von Ihnen gezahlte Honorar, das bei uns Freiberuflern fast ausschließlich in die Arbeit fließt (da wir Marketing, Verwaltung und Management selbst machen und die Grundkosten gering halten).

Außerdem bin ich versiert in den Bereichen:

— Synchronbücher für Dokumentarfilm, Untertitel, Übertitel (Theater)
— Audio­des­krip­tion für Sehbehinderte bzw. Untertitel für Hör­­geschädigt­e, Er­stel­lung und Lek­to­rat, in Zusammenarbeit mit einer langjährigen Regieassistentin
 — Texten, Rewriting und Recherche (Themen auf Anfrage). Als Autorin/Koautorin war ich bislang namentlich an vier Büchern beteiligt.


Hier, zu welchen Inhalten ich 2014 aktiv war plus einige Referenzen.
Gerne erstelle ich ein kostenfreies Angebot! Über caroline[at]adazylla.de und mobil können Sie mich erreichen. Unabhängige Dolmetscher, keine Makler oder Agentur! Réseau d'interprètes indépendants, pas d'agence ! Paris, Berlin, Französisch, Deutsch, simultan, Konferenz, VIPs, Untertitel, Begleitdolmetschen, simultan, synchron, konsekutiv, conférence, français, allemand, Hambourg, Cologne, Munich, Paris, interprète de conférence et d'accompagnement, chuchotage, Drehbuchübersetzung, traduction de scénario.
(*) und selbstverständlich jeweils auch die -innen!
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Foto: Friederike Elias

Donnerstag, 30. Juli 2015

Ansichtssachen

Zufällig oder absichtlich sind Sie auf den Seiten meines digitalen Ar­beits­ta­ge­buchs aus dem Inneren der Dolmetscherkabine gelandet. Hier schreibe ich über kleine Beobachtungen des Alltags, kulturelle Hin­ter­grün­de — und darüber, wie sich die Srpache verändert.

Vor dem Sohn meines Frankreichbesuchs oute ich mich mit mancher Redewendung als Oldie. Zu meiner Zeit (hüstel) haben wir gelernt, dass jemanden anzurufen don­ner un coup de fil heißt. Das klingt zwar etwas umständlich, der fil ist die Schnur, die Telefonschnur, der coup wörtlich der Schlag, hier die Aktion, naja, aber das war eben so. Immer stärker kam dann appeler auf, anklingeln, schön und gut, als Synonym prima einsetzbar.

Die jungen Leute sagen nur noch téléphoner. Das Wort telefonieren schockiert mich auf Deutsch überhaupt nicht, weil ich es immer so gesagt habe, und auf Fran­zö­sisch klingt es für mich derzeit noch hart, gerade weil das Verb von der All­ge­mein­heit lange vermieden worden war. Lag diese Vermeidung an der auch von der französischen Regierung in Gesetze gegossenen Haltung, keine Anglizismen über­neh­men zu wollen? Lag es an der inzwischen höchst relativen Neuartigkeit der Appparatur? (Man zeige einem Grundschüler heute ein Wählscheibentelefon oder eine Telefonzelle, es wird nicht sofort wissen, was das ist.)

Blick durch ein Opernglas auf Redner an einer PowerPointPräsentation
Blick aus der Kabine auf den Redner
Genauso gehört: visiter. Wir haben gelernt: visiter une vil­le, eine Stadt be­sich­ti­gen, aber rendre visite à un ami, einen Freund besuchen ... und visiter un malade, hier ist ein Arzt bei einer Visite. Diese Un­ter­schei­dun­gen fal­len beim Youngster weg.
Im politischen Feld, für das ich oft arbeite, ist immer häufiger von mission die Rede.

Damit ist eine Aufgabe gemeint, la tâche. Ebenso wird recht fröhlich mit Op­ti­schem herumgewirbelt, da sehen die Leute perspectives, ouvertures und auch vi­sions. Das ist alles sehr nah am englischen Sprachgebrauch und verdrängt die unsprünglich ver­wen­de­ten idiomatisch typischen Begriffe. Über die Vi­sio­nen hat sich Altkanzler Schmidt ja mal dahingehend geäußert, wer Visionen habe, solle zum Augenarzt gehen.

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Foto: C.E. (Archiv)

Dienstag, 28. Juli 2015

Mediendolmetscher

Bienvenue, herzlich willkommen! Sie lesen hier im Bog einer Dolmetscherin und Übersetzerin für die französische Sprache, die für Politik, Wirtschaft, Kultur und Bil­dung tätig ist.

Rückblick, 2. Teil, diesmal nicht nur auf die abgelaufene Saison. Regelmäßig dol­met­sche ich für Medien, allerdings bislang noch schwerpunktmäßig im Hörfunk, denn in meinem ersten Berufsleben war ich Rundfunkjournalistin.

Ich habe das Medium geliebt. Fürs Radio arbeiten, kann aber auch Stress pur be­deu­ten. Einmal ging morgens der Radiowecker an, der Sender wiederholte ein Programm vom Vortag, und geweckt hat mich meine eigene Stimme. Das ist keine Freude, das ist sogar ziemlich irritierend! Noch ein blödes Beispiel: Auf France Culture, dem Leib- und Magensender, läuft etwas über Pina Bausch, ich freue mich, denn ich habe sie auch mal verdolmetscht, dann kommt meine Stimme. Aus der Abmoderation erfahre ich, dass sie gerade gestorben ist! Schlag in die Ma­gen­gru­be.

Als Dolmetscher liefern wir sicher immer wieder auch mal eher widersprüchliche Sachen, mancher Redner biegt mitten im Satz ab, und wir folgen ihm, oder aber wir sind einer falschen Spur gefolgt und am Ende auf die richtige gesprungen. (Wir sind unseren Kunden dankbar, dass sie keine Stilblütensammlung anlegen.)
Wer im Radio kommentiert, schreibt seine Texte in der Regel auf. Gefreut hat mich heute spät am Abend folgendes eindeutig abgelesene Satzende, es ging um po­li­zei­li­che Ko­ope­ra­ti­on: "... haben viele von ihnen noch Zeiten erlebt, in denen Grenzen hap­tisch sichtbar waren." Blindenrundfunk, gut so! (Hätte ich das dolmetschen sol­len, das Wörtchen haptisch wäre bei mir unter den Tisch gefallen.)

Schließen möchte ich mit weiteren Links zu den Tiefen (Untiefen?) meines Blogs: Fürs Radio dolmetschen. (Auch das nachstehende Bild mit sichtbaren Händen birgt einen Link.)

Laurent Cantet und Caroline Elias, zwei Köpfe, drei Hände
Dolmetschen fürs TV (für Alexander Kluge)
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Foto: dctp, Alexander Kluge

Montag, 27. Juli 2015

Räuberpistole

Hello, bon­jour und gu­ten Tag! Hier bloggt eine Dol­met­scher­in aus Berlin, Pa­ris, Mar­seille, Schwe­rin oder Mün­chen ... kurz: von dort, wo Sie mich brauchen. Ich arbeite neben der mündlichen Vermittlung auch als Übersetzerin, d.h. ich über­tra­ge schriftlich Texte aus dem Politik- und Kulturbereich, allerdings keine Per­so­nal­do­ku­men­te. Hier beginnt mein Rückblick auf die letzte Saison. 

No camera ... no problem
Fotografieren verboten
Einmal hatte ich kurz Angst um mein Leben. Wir saßen in Paris in einem Lu­xus­ho­tel, ein Ban­kier aus der tschechischen Provinz, der als kleine Wucht­brum­me den Raum betreten hat, entledigte sich einiger Schichten relevanten Dämm­ma­te­ri­als und verließ rank und schlank den Raum. Wir blieben noch im Raum, der "Gast­ge­ber", mein Dol­metsch­kun­de und ich.

Es ging um ein Handelsgeschäft, das nicht exakt wie besprochen abgelaufen war. Also hatten bei einem früheren Treffen einige böse Buben, als Polizisten ver­klei­det, den Reisepass meines Kunden konfisziert. Das Geld, das hier den Ei­gen­tü­mer gewechselt hat, wurde unter anderem für die Herausgabe der Dokumente über­ge­ben. Ich war überrascht, wie wenig raumgreifend Summen sind, mit denen ich in Berlin mal eben unsere Wohnung samt deren Umbau bar bezahlen könnte.

Plötzlich habe ich Schiss, weil mir durch einige Fragen mit kulturellem Hintergrund definitiv klar geworden ist, dass die ganze Sache eine wilde Betrugsstory ist. (Für die Nichtmuttersprachler: Sowas nannte man früher auch eine "Räuberpistole".) Das Gegenüber, der französischsprachige "Gastgeber" des Termins und Empfänger der besonderen Druckerzeugnisse, weiß nicht, dass ich ihn durchschaut habe. Wäre er weniger ungebildet und würden ihm die Dollarzeichen im Auge etwas weniger den Blick verstellen, wir müssten vermutlich um unser Leben fürchten. So wird ein weiterer Termin vereinbart, an dem dann Ware übergeben werden soll.

Der Folgetermin kommt zum Glück nicht zustande. Die Sache hängt noch wo­chen­lang in der Schwebe, obwohl es mein Kunde längst besser wissen sollte: Am Ende bekomme ich Einblick in den Mailaustausch, darin steckt ein letzter Be­weis, der im Grunde nicht nötig gewesen wäre. Mein Kunde denkt aber fort­ge­setzt nur an das ihm hier entgehende Geschäft, an sein mit­tel­stän­di­sches Un­ter­neh­men in der Krise, an die Brandenburger Mitarbeiter, die er nicht ent­las­sen möchte, und er ärgert sich, dass er in der Schule Russisch gelernt hat und nicht Französisch. Am Ende wird er mehr als eine Viertelmillion Euro an die Bande ge­zahlt haben.
Rücksprung. Begonnen hatte es ganz schlicht: Ein potentieller Kunde rief an, bat mich, mit ihm drei Tage später nach Paris wegen einer Einfuhrsache zu reisen, Zoll­amt, Schen­gen­raum und Flughafen waren die die Stichworte. Leider hat er mir keine Un­ter­la­gen zur Vorbereitung zugeschickt. Es ging um Umwelt- und Ener­gie­tech­nik, da­zu hatte ich gerade erst einen Einsatz, diese Unterlagen kamen (un­nö­ti­ger­wei­se) ins Reisegepäck. 

In Paris haben wir dann tagelang auf Termine mit den Gesprächspartnern gewartet. Wäh­rend­des­sen habe ich angefangen, ein Krimidrehbuch zu übersetzen ... und auf höchst merk­wür­di­ge Weise fing an, das, was ich erlebt habe, sich mit dem zu über­schnei­den, was ich übersetzen durfte. Ich habe also beobachtet, war freundlich, wach, habe mich erst ein wenig gewundert und mich vor mir selbst kurz für ver­rückt erklärt, als ich wenig später schon anfing, Indizien dafür zu sammeln, dass die Leute vom Zollamt, von der Polizei etc. Mitglieder einer Gangsterbande sind. Sofort setzte ich meine Kunden von meinem Verdacht in Kenntnis. Am Tag darauf hat die Geldübergabe stattgefunden.

Mein Kunde hat den Vorfall nie angezeigt, denn es war ein "Kick-back-Geschäft" eingeplant, ein Teil der überhöhten Verkaufssumme sollte an die Brandenburger zu­rück­flie­ßen. Das Kapital stammte angeblich aus wohltätigen Stiftungen, wie ich am Ende erfuhr. Die in der tschechischen Republik schwarz angelegten Rücklagen der Firma waren damit futsch. Natürlich habe ich meinen vollen Honorarsatz be­rech­net. Schon allein für die engangene Schlagzeile: "Dolmescherin lässt Gangs­ter­ban­de auffliegen!" Auch unsereiner wäre gerne mal fünf Minuten lang berühmt.

Betrügen verboten!
Wunschschild
Ich habe mir von dem Geld einen Designersessel ge­kauft, der meine ab dem Hö­he­punkt der Saison ge­le­gent­lich auf­tre­tende Rücken­schmer­zen reduziert. Der Sessel heißt jetzt "Gangstersessel". Und kann hier nur An­deu­tun­gen machen, weil die Sache ei­gent­lich der Plot für einen Krimi ist. Soll ich den schrei­ben? 

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Fotos: C.E.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Sommerparlando

Bon­jour, wel­come, gu­ten Tag! Hier schreibt ei­ne Über­set­zer­in und Dol­met­scherin. Berlin ist im Sommer immer am schönsten. In diesen Wochen ist deshalb das Büro besetzt. Heute, wie so ein Donnerstag außerhalb der Saison aussieht.

Herbstplanung steht an, dann lese ich zum Thema Wirtschaft weiter, erwäge, ein Buch aus diesem Bereich zu übersetzen. Den Autor höre ich mir im französischen Hörfunk an. Ich liebe meine Podcasts, meine Radiosendungen zum Herumtragen! Zu den aktuellen Sendungen finde ich noch etliche seiner Auftritte im Schall­ar­chiv. So begleitet mich die Stimme des Wirtschaftskritikers bei meinen Einkaufsgängen in Sachen |Frühjahrs|Sommerputz und Aufhübschung der Wohnung.

Nach der Mittagspause: Eine Stunde Rechnungs- und Mahnwesen. Anschließend darf ich an meinem literarischen Text weiterschreiben. Es ist eine Auftragsarbeit von jemandem, der weiß, dass ich zu einem bestimmten Thema etwas zu sagen habe. Der Verleger und Buchhändler hat meinem Entwurf zugestimmt und sich allerdings eine andere Sprache gewünscht, damit es in seine Reihe passt. Ich darf jetzt also auf Französisch schreiben. Arbeitstitel: En descendant la rue des lignes. Die Über­set­zer­in ins Deutsche kenne ich glaube ich auch schon.

An der Kaffeetafel
Hinterher geht's eilends in den Garten. Bei Erna und Wal­de­mar gibt es Kaffee und Ku­chen! Das ist eine schöne Tra­di­tion in Deutschland, das Pen­dant zum Five o'clock tea. Dieser Teezeremonie fröne ich sonst auch gerne. Bei Re­gen findet das ge­sel­li­ge Bei­sam­men­sein bei mir statt.

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Foto: C.E. (Flohmarktfund)

Mittwoch, 22. Juli 2015

Lampenkram

Hallo! Hier le­sen Sie, was eine Dol­met­scher­in und Über­set­zer­in für die fran­zö­si­sche Sprache so umtreibt. Vieles kann ich gleich doppelt benennen. Umso är­ger­li­cher, wenn mir in beiden Sprachen ein Begriff fehlt.

Der eine Lampenladen in der Nachbarschaft ist für immer geschlossen, das Kauf­haus hat nur neue Normwaren, der andere Lampenladen, der auch restauriert, er liegt etwas weiter weg, ist urlaubsbedingt zu. Ich aber möchte den im Büro ru­hi­gen Sommer für kleine Verbesserungen zuhause nutzen. Die Hängelampe soll end­lich an die Decke, die ich vor Wochen aus Frankreich mitgebracht habe. Der Milch­glas­schirm ist alt und bar jeder Technik. Noch.

Nun habe ich schon viel mit Architekten und Innenarchitekten zu tun gehabt, ken­ne verschiedenste Vokabeln wie Spültisch und Revisionsklappe, Fliesenspiegel und Lampenfassung. Nur das Ding aus Weißblech, Messing oder verchromtem Metall, an dem das Ganze aufgehängt ist, weiß ich nicht zu benennen.

Ich suche im Netz, denn ich werde es dort kaufen. Ich gebe allerlei Begriffe ein, die das sprachliche Umfeld beschreiben, Kabel (câble, fil électrique), Lam­pen­schirm (abat-jour), Hängelampe (suspension), Deckenlampe (plafonnier), Lam­pen­fas­sung (douille), Glühbirne (ampoule) ... und finde nur rosace, Rosette, so heißt aber auch jede Metallblende, Hauptsache rund. So, wie ich hier suche, arbeite ich sonst, wenn ich Konferenzen vorbereite. Mich nervt, dass ich trotz etlicher Klicks nicht wei­ter­kom­me. Eine Illustration muss her. Ob mir jemand helfen kann? Vorab vielen Dank!

cliquer sur l'image pour l'agrandir — zum Vergrößern aufs Bild klicken
Aujourd'hui, je cherche un mot spécifique. J'ai ramené de France un abat-jour en opaline blanche, un peu comme celui à gauche, et je sais nom­mer (et par con­sé­quent acheter) un certain nom­bre de ce qu'il me faut pour uti­li­ser un jour la sus­pen­sion dans ma cuisine.

Mais je ne saurais nommer ce chapeau en laiton qui tient le verre en place et qui est relié à la douille. Est-ce que quelqu'un pourrait m'aider, SVP?

Naja, ich hatte eben meine Frage auf den entsprechenden Foren im Über­set­zer­kol­le­gen- und Film­kreis gestellt, da war (in weniger als 30 Minuten) auch schon die Antwort da. Eva lieferte aus Paris die griffes de suspension, Susanne aus Berlin die Schirm- bzw. Glashalter, jeweils mit Links. Merci beaucoup, Mesdames ! 


P.S.: Ich habe zu kompliziert gesucht, nämlich gleichzeitig in beiden Sprachen, eine einsprachige Re­cher­che wäre bes­ser ge­wesen. Aber bei Bestellung, Päckchen auspacken, Lampe montieren etc. dürfen beide Begriffe das Gehirn beschäftigen.
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Illustration: Netz/eigene Ergänzung

Montag, 20. Juli 2015

Museum der Wörter 11

Hallo, hier bloggt eine Spracharbeiterin. Ab und zu erinnere ich an Begriffe, die wir den jüngeren Generationen erklären müssen. Heute: Ein Wort, drei Zitate in Wort und Bild. Und obacht!, aller Sommerschwärmerei zum Trotz ist das Büro besetzt!
            
                        S
ommerfrische
   
Wikipedia: Das Wort Sommerfrische bezeichnet sowohl die jahreszeitliche Übersiedlung aus der Stadt auf das Land als auch den Zielort.

Der Dichter: Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil's wohltut, weil's frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir
                                   kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein
                                     Grashüpferhupf.


Joachim Ringelnatz (1883-1934)


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Foto: privat
Idee: H.F.

Sonntag, 19. Juli 2015

Baustelle

­Will­kom­men auf den Sei­ten mei­nes Web­logs aus der Spra­chen­welt. Ich dol­met­sche in Pa­ris, Ber­lin, Brüs­sel und dort, wo Sie mich brau­chen. Als Sonntagsfoto zeige ich mein Foto der Woche.

Hier wird gearbeitet, das ver­mit­telt das Gerüst auf dem Weg zur Bun­des­tags­ver­wal­tung. Wir befinden uns vis à vis der Botschaft Groß­bri­tan­ni­ens.







Offensichtlich wird hier nicht nur am Gebäude gearbeitet, sondern auch an der Sprache. Ach, und an vielem mehr.
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Fotos: C.E. (click to enlarge)