Donnerstag, 30. Oktober 2014

Bonjour

... und will­kom­men! Hier finden Sie (ohne Nen­nung von Be­­triebs­­ge­­heim­­nis­sen) klei­­ne Ein­­­blicke in mei­nen All­­tag — und kön­nen mehr über Sprachberufe erfahren.
­
Ich biete an:
C. Elias, +49 (0) 172 499 8902
caroline[at]adazylla.de
— bilaterales DOLMETSCHEN DE ⇆ FR und aus dem Englischen mit den Schwerpunkten Poli­tik, Diplomatie, Wirtschaft und Handel, Luxusgüter, Bildung und Soziales, EU-Se­mi­na­re, Medien, Kino, Film- und Kul­tur­­wirt­­schaft, deutsch-französische Be­zie­hun­gen und Lan­des­kun­de, (In­nen-)Ar­chi­tek­­tur und Ur­ba­nis­mus, Li­te­ra­tur, Ge­schich­te Berlins und der DDR, Afrika (Wirt­schaft und Soziales)
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ZUSAMMENSTELLUNG von Teams

... persönliche Beratung per Telefon oder Mail, denn Ihre Anfrage ist anders, das Thema besonders, Ihre Gäste und Kunden haben den besten Service verdient und kein Angebot von der Stange, das in Asien genäht (bzw. vom Sprachmakler, das an den/die Billigsten vertickt) wird;

 ... und andere zielgerichtete Kommunikation mit interkulturellem Bezug:
— Untertitel, Übertitel (Theater), Schreiben von Sprecherkabinentexten
— Erstellen und Lektorat von Audio­des­krip­tion­en sowie von Untertiteln für Hör­­geschädigte (in Zusammenarbeit mit einer langjährigen Regieassistentin)
 — Texten, Rewriting und Recherche auf Anfrage. Als Autorin/Koautorin war ich bislang namentlich an drei Büchern beteiligt.


Hier, zu welchen Inhalten ich 2013 aktiv war plus einige Referenzen.
Gerne erstelle ich ein kostenfreies Angebot! Über caroline[at]adazylla.de und mobil können Sie mich erreichen. Unabhängige Dolmetscher, keine Makler oder Agentur! Interprète indépenante, pas d'agence  ! Berlin, Französisch, Deutsch, Simultandolmetschen, Konferenz, VIPs, Untertitel, Begleitdolmetschen, simultan, synchron, konsekutiv, Beratung, conférence, français, allemand, Hambourg, Cologne, Munich, Paris. 
(*) und selbstverständlich jeweils auch die -innen!
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Foto: Friederike Elias

Dienstag, 28. Oktober 2014

Damenkarte

Bonjour, guten Tag. Hier bloggt eine Übersetzerin und Dolmetscherin. Wir Sprach­mittler haben eine Art hippokratischen Eid geschworen, sind zu Diskretion ver­pflich­tet, daher werfe ich hier nur Schlaglichter auf allgemeine Phänomene aus dem Berufsalltag.

Erster Einstieg: Eigentlich wollte ich heute meine Testberichte fortsetzen und über eine Firma schreiben, in der ich mir ein Kopfkissen aus Naturmaterialien selbst "gebaut" habe. Dieser Bericht muss bis morgen warten. Heute hatte ich alle Hände voll zu tun mit Präsentationen, Fachjargon und Hintergründen, die mir nicht immer sofort eingeleuchtet haben.

Zweiter Einstieg: Es gibt Wörter, bei denen wundere ich mich, dass das Internet sie schon kennt, denn sie stammen aus einer hochgradig analogen Zeit. Das Wort "Da­menkarte" gehört dazu.

Eine solche Karte ist, so klärt das Netz interessierte Leserinnen und Leser gleich an mehreren Stellen auf, "eine speziell für Damen konzipierte Speisekarte", denn sie enthält keine Preisangabe. Weiter mein Textbespiel: "Der Herr erhält dagegen eine Karte mit Preisen, da ihm auch die Rechnung vorgelegt wurde." Interessant hier die unterschiedlichen Tempi, die einander zu widersprechen scheinen. Der Herr erhält, Präsens, eine Karte mit Preisen, da er, — Achtung, Zeitsprung! —, in der Ver­gan­gen­heit an­schlie­ßend die Rechnung überreicht bekam.

company figures —  revenues (geschwärzt)
anonymisiertes Beispiel aus der Praxis (nur Zahlen + Titel stimmen)

In manchen Restaurants gibt es auch heute noch Damenkarten, das sind jene Be­wir­tungs­be­trie­be, in denen Tischdecken und Servietten aus gestärktem Stoff sind und in denen das Personal auf Zehenspitzen um die wenigen vorhandenen Tische her­um­schleicht. In der Mehrheitsgesellschaft "stehen" Frauen aber jetzt "ihren Mann" und haben ihr eigenes Geld. Da ist auch kein Tabu mehr, was für Speis und Trank so zu blechen ist. (Die jüngere, postfeministische Generation scheint sich allerdings immer häufiger in diese alten Zeiten zurückzusehen.)

Was verbindet nun Einstieg eins und Einstieg zwei? Die berichterstattende Dol­met­scher­in raufte sich heute das darob langsam ergrauende Haupthaar, denn ein Groß­teil der Präsentationen einer anstehenden Konferenz war nach der Art einer Da­men­kar­te gestaltet. Es waren zwar noch hier und dort noch einige Über­schrif­ten übrig, auch die Legenden bleiben nicht ganz stumm, aber alle Zahlen haben ge­fehlt, und damit Entwicklungen, die zu beobachten oder schon mal zu durch­den­ken wä­ren.

Vermutlich sind auch bei den anschließenden Zusammenfassungen einige Punkte gestrichen worden. Nun ja. Ein wenig hinkt mein Vergleich, denn anders als die Preise im (noblen) Restaurant sind Zahlen durchaus wichtige Informationsträger. Aber etliche "Damenkarten"-Präsentationen, auf denen zum Teil sogar nur ein Foto und ein Titel zu finden ist, haben meinen Vorrat an Phantasie aufgebraucht.

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Illustration: anonym

Montag, 27. Oktober 2014

Museum der Wörter 9: Frl.

Hallo, hier bloggt eine Spracharbeiterin. Ab und zu erinnere ich an Begriffe, die wir den jüngeren Generationen erklären müssen. Manche alte Abkürzungen geraten heute in Vergessenheit, genau wie die Wörter, für die sie stehen.
            
          F
rl. (darüber hier mehr, ein alter Text von mir.)

   

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Idee: H.F.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Sonntagsbraten ...

... gibt es bei uns heute nicht. Nach einem ausgiebigen Käse- und Obstbrunch mit an­schließendem Frischkornmüsli, Rezept folgt, bleibt die Küche erstmal kalt. Statt­des­sen habe ich den zweiten Arbeitssonntag in diesem Monat, den zweiten in Folge.

Das, was Sie gerade lasen, sind die ersten Zeilen meines neuen Blogeintrags. Als Übersetzerin und Dolmetscherin schreibe ich hier regelmäßig, inzwischen schon im achten Jahr.

Letzte Woche hatten wir in Berlin mit gefühlten 24 Grad Celsius fast noch mal ei­nen Sommertag; heute liegt das Termometer im für die Jahreszeit üblichen knapp zwei­stel­li­gen Bereich. Die Enten quaken laut auf dem Kanal, im Sonnenblumenhain wurden gestern Wildrosenstöcke gepflanzt und ich bin mit meiner se­ri­el­len Rei­se­film­über­setzung nach Sri Lanka gereist.

Schade, dass die Bohnensaison auf dem Gärtnerinnenhof Blumberg, der mich zwei- bis drei­mal die Woche mit frischem Gemüse beliefert, schon zu Ende ist. Denn ge­ra­de habe ich ein Bohnencurryrezept übersetzt.

Es geht so: Man nehme frische Bohnen, schneide sie längs einmal und quer mehr­fach durch, füge kleingeschnittene Curryblätter hinzu, das Ganze kommt in ein Gefäß, wo es dann mit kleingeschnittenen grünen Chilischoten, Safran und gelbem Currypulver gemischt wird. Dann Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden, an­bra­ten, das Boh­nengemisch hinzutun, mit Wasser ablöschen. Noch etwas rotes Cur­ry­pul­ver dar­über­streu­en und 15 Minuten köcheln lassen. Dazu wird natürlich Reis gereicht.

grüne Chilischoten — piment vert
Arbeitsplätze

Mit grünem Chili habe ich es nicht so, den kann ich wie grüne Paprika leider nicht gut verdauen. Daher zögerte ich bei dem Wort. Zum Glück hilft in Zweifelsfällen auch die Bildersuche bekannter Suchmaschinen weiter.

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Illustration: Werkbank

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Kurztrip nach Kanada

Hallo und guten Tag! Hier bloggt eine Übersetzerin und Dolmetscherin. Ei­gent­lich sollte hier heute der Rückblick auf den Weltgesundheitsgipfel im Aus­wär­ti­gen Amt folgen, aber heute fehlt mir zwischen Transportlogistik in urbanen Zentren und québecer Schätzen aus Natur und Historie die Ruhe dazu. Ich hoffe auf morgen.

Gerade bei längeren Reportagen, deren Kommentartextübersetzung mit viel Re­cher­che verbunden ist, merke ich, dass ich den Wechsel, den mir das Blog­schrei­ben sonst bietet, derzeit kaum brauche.

Hier haue ich mal eben eine oder zwei Seiten runter, sehe dann wieder zehn Mi­nu­ten Film, den ich aus Motivationsgründen nur häppchenweise betrachte, lek­to­rie­re andere Stellen, recherchiere Hintergründe, komme dem Texter auf die Schliche (na­ja, Fehler muss die deutsche Fassung nicht übernehmen) und setze last but not least meine zugegeben derzeit recht launischen An­mer­kun­gen, Links und Hin­wei­se an den Autor der deutschen Fassung als Kommentare an den Blatt­rand. Er wird mei­ne Textübertragung als Grundlage seiner Fassung nehmen.

Denn natürlich ist der Filmtext für ein deutschsprachiges Publikum ein anderer, als das, was in französischsprachigen Landen gehört werden kann. Ist eben immer eine Frage des Vorwissens, der Zielgruppe. So konnte ich mit der Übersetzung auch nicht anfangen, bevor ich nicht eine Idee von Sender und Sendeplatz hatte.

Vier Fenster zum raschen Arbeiten
Vier Fenster zum raschen Arbeiten
Der visuelle Kurztrip nach Kanada, den mir ein öffentlich-rechtlicher Sender "spen­diert" hat, ist damit wenigstens kurzweilig. Zwischendurch nervt mich eine zer­schos­se­ne Textdatei, Sonderzeichenalarm! Weitere Urlaubsregionen fol­gen, aber nicht unbedingt hier im Blog. Das Ganze ist wieder eine Art Put-on-some-ap­pro­pri­ate-music.-Bite-down-hard.-Get-it-done-Job.

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Illustration: Werkbank, verfremdet

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Kaffeepause!

Bonjour, guten Tag! Sie haben die Seite einer Übersetzerin und Dolmetscherin für die französische Sprache angeklickt. Wenn ich nicht gerade Drehbücher oder Fi­nan­zie­rungs­plä­ne von Filmen übersetze, in der Kabine sitze oder mit Kunden Fa­bri­ken oder Kran­ken­häuser besichtige, mache ich vielleicht gerade Pause.

Gestern die Mühle, heute die Pause! Bevor ich morgen im Blog auf den heute zu­ En­de gegangenen Welt­ge­sund­heits­gipfel zurückblicke, gibt's erstmal eine Runde Kaf­fee und Kuchen.

Cappuccino, in dessen Untertasse sich blauer Himmel spiegelt
Cappuccino in Nizza (Archiv)
Von Anja Siouda, einer Kol­le­gin aus der Schweiz, kam der Hin­weis darauf, dass staub­trocke­ne Bäckereierzeugnisse auf Französisch étouffe-chré­tien heißen, wörtlich: "was ei­nen Christen ersticken lässt". Das ist natürlich um­gangs­sprach­lich.

Bei uns heißt älterer Sand­ku­chen und derlei übrigens "trockener Würger".

Die Aussprache, hier ist Sächsisch zwingend notwendig, von dort habe ich den "Schnack", überlasse ich jedem Leser lieber selbst!

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Foto: C.E.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Gebetsmühlenartig

Liebe Leserin, lieber Leser, hier schreibt eine Dolmetscherin und Über­setzerin. Meine Fachgebiete Politik und Wirtschaft sind in der Vor­be­rei­tung manchmal etwas trocken. Nicht immer unterhaltsamer ist meine Spezialisierung Medien und Kino.

Ein potentieller Kunde sendet sieben Seiten Kleingedrucktes, den Anhang zu einem Vertrag, es geht um Filmrechtliches, darin sei ich ja Fachfrau, das könnte ich doch längst im Stehsatz haben.

Netter Versuch: Erst das mit dem berühmten Honig, dann auf Vorlagen rekurrieren und anzumoderieren, man würde mich das gerne mal prüfen lassen und die ak­tu­a­li­sier­ten Passagen in Auftrag für eine Neuübersetzung geben.

Am liebsten möchte der Kunde auch nur die Zeilen be­zah­len, die wirklich neu sind. Meine Prüfungs- und Lesezeit, die Datenbankpflege mei­ner Über­setzungen, even­tu­el­le Urheberrechtsverstöße beim Raus­kra­men eines von ein­em anderen Anwalt formulierten Vertragsanhangs scheint der potentielle Kunde nicht im Blick zu haben.

Der Kundent­ext liegt nur als Fotoscan vor. Ich bitte in einer Newsgroup die Kol­legen um Hilfe und werde von sieben Fachleuten auf neun Methoden hin­ge­wie­sen. Eine Über­setzerin macht Nägel mit Köpfen, sie empfiehlt nicht nur Acrobate pro, sie liefert prompt den Beweis. Natürlich sind etliche Auslesefehler drin, aber in der Regel sehe ich einen falschen Buchstaben statt eines Sonderzeichens und keine drei- bis fünfstelligen HTML- oder sonstwas-Codes, wie ich es auch kenne. Das Zäh­len der Zeichen (inklusive Leerzeichen) ist damit einfach.

Und aus Achtpunktschrift in zwei Spalten, sieben Seiten locker gesetzt, wird mal eben ein 14-seitiges Dokument, einzeilig, das entspricht damit dem Drittel eines normalen Spielfilmdrehbuchs, denn es sind knapp 32.700 Anschläge. Es ist ein (da ich Filmjargon kenne) mittelschwerer Text, zwei Hintergründe, Recht und Film, kurz: die Begriffe müssen trotzdem in der Zielsprache nochmal auf inhaltliche Über­­ein­­stim­mung mit dem Bedeutungsfeld der Ausgangssprache abgeglichen wer­den.

Dem Kunden hatte als Preis ein Drittel dessen vorgeschwebt, was ich aufgerufen habe, er habe da im Netz Preise gesehen ... und er meint, ich müsse den Text doch nicht so genau übersetzen, sein Anwalt würde ihn doch gegenlesen, ins Unreine würde durchaus reichen. 

Hier Elemente der Antwort, die mir wie eine Gebetsmühle vorkommt, so oft habe ich mich das schon sagen hören.

1. Mein Preis ist der normale Marktpreis der Übersetzung. Was er im Netz gesehen hat, ist das, was ein Sprachdienstleistungsmakler aufruft, wenn er einen am Ende von deutschen Hausfrauen geschliffenen Murks in einem Drittweltland einkauft.
2. Hat er die Stundensätze seines Anwalts im Kopf? Fordert er von ihm auch um 66,6 % Rabatt? Weiß er, dass unsere Studienzeiten ähnlich lang waren?
3. Pfuschen lässt sich ein solcher Text nicht. Das wäre wie "nur mal so grob und ins Unreine auf der Autobahn 160 Sachen fahren".

drei Kaffeemühlen auf dem Küchenregal, darüber der Schriftzug "POESIE" aus hängenden Buchstaben
Kaffemühlen sind mir lieber. Blick in meine Küche. Die Teile sind in Benutzung.
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Fotos: C.E. (Schriftzug beim Staubwischen
schiefgerutscht)

Montag, 20. Oktober 2014

POV III — stairway to health

Bonjour, hello und guten Tag. Hier bloggt eine Spracharbeiterin.

Blauer Läufer im Treppenhaus mit Natursteinverkleidung (Solnhofer Platte?)
Nein, die Partei mit diesen Farben
stellt den Hausherr nicht mehr
... statt stairway to heaven. Dieser Tage diskutieren Ärzte und Außenpolitiker in Deutschland und Luxemburg über Ebola, und wir sind mittendrin. Hier geht's zum Kongressort im Auswärtigen Amt.

Wir sitzen in Reihe drei, flüstern für eine Ministerin. Da kommt ein Mann zu uns, er vertritt die Veranstalter, und bittet uns, wir mögen doch am Saalende, gefühlte 100 Meter vom Podium, Platz nehmen. Den gu­ten Mann müssen wir enttäuschen, denn wir brauchen freie Sicht auf die zu Ver­to­nen­den. Um die 30 % der In­for­ma­tionen lesen Dolmetscher, so habe ich es an der Uni gehört, von den Lippen ab, entnehmen Gestik, Mimik und Kör­per­spra­che.

Flüsterdolmetschen aus der Ecke
Also bleiben wir vorne, denn einen Monitor, der uns am Saal­en­de diese Bilder liefert, wird uns niemand auf die Schnelle anbieten können. Wir möchten aber niemanden ver­är­gern und stellen uns im zwei­ten Teil der Mor­gen­ver­an­stal­tung seitlich ins Eck­chen. Hier stören wir ma­xi­mal die Tonmenschen. Die Mitarbeiter des Gipfels sind im Grunde alle freund­lich.

USA today titelt: "From JFK to Ebola", daneben die Schmuggelgetränke
Our point of view
Das Protokoll sucht für uns Menschen, die wir kontaktieren sollen, verschafft uns einige Redentexte (und eilt zum Fo­to­ko­pie­rer) — und sehr gerne haben wir im oben er­wähn­ten Falle für Fortbildung ge­sorgt. Besonders charmant ist jemand, der darüber hinwegsieht (bzw. beherzt den Einlassdamen ein Ich-hab's-nicht-gesehen! zuruft), dass wir als Vielsprecherinnen wie die Diskutanten auf der Bühne auch stilles Wasser und Tee in Greifnähe brauchen.

Meine Danksagung und meine "kurze Be­die­nungs­an­lei­tung für Dolmetscher" sende ich dem Veranstalter dieser Tage auf Pa­pier zu.


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Fotos: C.E.